Produkte
A. Indoor-Fischfarmsysteme
1. IRAS®A 1 - Demobecken
IRAS A 1 ist ein Demonstrationsbecken für Messen, Ausstellungen und
ähnliche Veranstaltungen. Es dient der Veranschaulichung des IRAS-Prinzips. Die Konstruktionszeichnungen der einzelnen Modelle stehen
unseren Kunden im "Kundenbereich" zur Verfügung. Die Zugangskennung
erhalten sie von uns.
Bilder Grundriss Schnitt
2. IRAS®A 2 - Setzlingsbecken
IRAS A 2 ist für die Aufzucht von Setzlingen konzipiert. Sobald sie
ihre "Kinderphase" hinter sich haben, erfolgt eine Umsetzung in die
Aufzuchtanlage für Jungfische IRAS M 5.
Material: Polypropylen-Hohlkammer-Platten (PP-HKP)
Materialstärke: 50 mm
Maße: L = 3.000 mm; B = 1.000 mm; H = 1.500 mm
Produktives Volumen: 2 m³
Gebläseleistung: 45 m³/h - 0,7 kW
Futterlast max.: 4 kg/d
Biomasse max.: 400 kg
Besatzdichte max.: 200 kg/m³
Bilder Mehr Bilder Schema
Offenlegungsschrift Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)
3. IRAS® M 5 - Jungfisch- und Mastbecken
Die IRAS-Rundbecken verfügen über eine ausgeklügelte Klärtechnik:
Das mit Ammonium belastete Prozesswasser wird über ein getauchtes,
stark belüftetes Festbett von speziellen Mikroorganismen nitrifiziert:
Ammonium wird zu Nitrat oxidiert. Im unbelüfteten Bereich unterhalb
des Produktionsbeckens wird das Nitrat von anderen Mikroorganismen
in Luftstickstoff reduziert bzw. denitrifiziert. Die bei diesen Prozessen
anfallenden Sink- und Feststoffe werden kontinuierlich über einen
Mikrofilter sowie einen Eiweißabschäumer aus dem System als
Fischgülle entfernt.
Material: Becken PE weiß; Klärtechnik PE schwarz
Materialstärke: 8 mm
Maße: d=3 m, H=1,50 m
Produktives Volumen: 5 m³
Gebläseleistung: 160 m³/h - 1,5 kW
Futterlast max.: 14 kg/d
Biomasse max.: 1.400 kg
Besatzdichte max.: 280 kg/m³
4. IRAS® M 10 - Mastfischbecken
Material: Becken PE weiß; Klärtechnik PE schwarz
Materialstärke: 10 mm
Maße: d=4 m, H=1,50 m
Produktives Volumen: 10 m³
Gebläseleistung: 200 m³/h - 2,0 kW
Futterlast max.: 25 kg/d
Biomasse max.: 2.500 kg
Besatzdichte max.: 250 kg/m³
5. IRAS® M 15 Mastfischbecken
Material: Becken PE weiß; Klärtechnik PE schwarz
Materialstärke: 12 mm
Maße: d=5 m, H=1,50 m
Produktives Volumen: 15 m³
Gebläseleistung: 230 m³/h - 2,2 kW
Futterlast max.: 38 kg/d
Biomasse max.: 3.800 kg
Besatzdichte max.: 250 kg/m³
Alternativen:
M-Becken mit größerer Höhe
(Beispiel 3 m)
M-Becken als Rechteckbecken
(Beispiel: L=5,00 B=2,00 H=1,50 m; Material: HKP; Produktives Volumen 10 m³)
Schema Weiteres Schema Musterfarm
6. IRAS® Einsteigersystem "Mini"
Das IRAS-Mini besteht aus einem IRAS A 2 mit Netzkäfig sowie
einem IRAS M 5. Die Setzlinge werden in dem Netzkäfig bis zur
Jungfischgröße gehalten. Danach werden sie aus dem Netzkäfig
in den Jungfischbereich des A 2 umsortiert. Die nächste Sortierung
findet in das IRAS M 5 zur Endmast statt. In der Zwischenzeit erfolgen
weitere Besatzmaßnahmen im IRAS A 2. Weitere Einzelheiten
ergeben sich aus den beigefügten Planungen.
Kosten-Nutzen-Analyse Besatzplan
7. IRAS® Einsteigersystem "Profi"
Das IRAS-Profi besteht aus einem IRAS A 2, einem IRAS M 5
und einem IRAS M 15. Die Setzlinge werden im A 2 bis zur
Jungfischgröße gehalten. Danach werden sie in das M 5 umsortiert.
Die nächste Sortierung findet in das IRAS M 15 zur Endmast statt.
In der Zwischenzeit erfolgen weitere Besatzmaßnahmen im IRAS A 2
und M 5. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den beigefügten Planungen.
Kosten-Nutzen-Analyse Besatzplan
8. IRAS® Einsteigersystem "Conti"
Für Einsteiger und Interessenten mit Platzproblemen haben wir
eine Containeranlage Modell "Conti" entwickelt. Dieses System ist
käuflich zu erwerben oder kann auch gemietet werden.
Weitere Details auf Anfrage.
Schema folgt in Kürze
9. IRAS® - Hälterbecken H 1 - H 5
Für Gastronomiebetriebe bieten wir Hältersysteme für die
Lebendfischhaltung an. Sie sind stapelbar und können auch in
mobilen Verkaufswagen genutzt werden. Sie sind in unterschiedlichen
Größen und Dimensionen lieferbar. Aufgrund einer integrierten
Wasseraufbereitungsanlage können die Fische leicht gefüttert
werden. So stehen sie monatelang lebendfrisch zur Verfügung.
Material:
Glasfaser verstärkter Kunststoff (GFK)
Inhalt u. Maße:
H 1: 595 l - L=128 B=110 H=77 cm
H 2: 1.070 l - L=153 B=153 H=77 cm
H 3: 1.520 l - L=205 B=153 H=77 cm
H 4: 1.850 l - L=205 B=153 H=90 cm
H 5: 1.226 l - L=128 B=128 H=77 cm
Bilder
10. IRAS® O 80 - Outdoorbecken
IRAS-Outdoorsysteme sind schwimmende Kreislaufanlagen.
Im Gegensatz zur traditionellen Aquakultur und Netzgehegen
wird hier der Wasserkörper nicht mit Produktionsabfall belastet.
Die Klär- und Wasseraufbereitungstechnik sorgt für eine
umweltfreundliche intensive Fischproduktion in offenen
Gewässern. Ähnlich wie beim Indoor-System, können die
einzelnen Modelle zu größeren Einheiten (Outdoor-Fischfarm)
zusammengefügt werden.
Material:
Glasfaser verstärkter Kunststoff (GFK)
Maße:
L=16.000 mm; B=4.000 mm;H(T)=2.000 mm
Produktives Wasservolumen: min. 80 m³
Schema Systembeispiel
11. IRAS® Schlammaufbereitung
Beim Fishfarming fallen gewisse Mengen an Schlamm an, der
aus Ausscheidungen und Futterresten der produzierten Fische
entsteht. Da er zu 98 - 99 % aus Wasser besteht, wird er in einer
zentralen Schlammaufbereitung gereinigt und dem System wieder
zur Verfügung gestellt. Hierbei kommen innovative Technologien
zum Einsatz wie die Elektroflotation sowie die Ozon- und
Membrantechnik. Mit diesem dreistufigen Verfahren benötigt
das IRAS weniger als 1 % Frischwasser pro Tag; dementsprechend
gering ist der Abwasseranfall. Das ist praktizierter Umweltschutz.
Funktionsschema
12. Zubehör
12.1 Messen, Kontrollieren, Regeln - MKR-System
IRAS Fischfarmen können vollautomatisch gesteuert und kontrolliert
werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Computer gesteuertem Mess-,
Kontroll- und Regelsystems. Bei Abweichung vorgegebener Messwerte
warnt das System den Betreiber bis hin zu seinem Mobiltelefon.
12.2 Fütterungssystem
IRAS-Fischfarmen können auch mit vollautomatischem
Fütterungssystem ausgestattet werden. Hierbei übernimmt
ein computergesteuerter Roboter die Futterzuteilung für die Fischaufzucht.
12.3 Verarbeitungsgeräte und -maschinen
B. Energiesysteme (Partnerprogramm)
1. Biogasanlagen (BGA)
Biogasanlagen (BGA) dienen der Erzeugung von Biogas
durch Vergärung von Biomasse. In landwirtschaftlichen Biogasanlagen
vergoren wird meist Gülle und Pflanzensilage als Substrat eingesetzt.
Als Nebenprodukt wird ein als Gärrest bezeichneter Dünger produziert.
Bei den meisten Biogasanlagen wird das entstandene Gas vor Ort in
einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Strom- und Wärmeerzeugung
genutzt. Ihr Input beschränkt sich aber nur auf biogene Abfälle
(nachwachsende Rohstoffe), die in Energie umgewandelt werden.
Ihr Nutzungsgrad beträgt je nach Anlagenart ca. 60 % .
2. Thermolysekraftwerke (TWK)
Thermolysekraftwerke (TKW) werden mit Strom geheizt und sowohl
mit biogenen als auch herkömmlichen Haushalts- und Industrieabfällen
betrieben. Der Nutzungsgrad beträgt nahezu 100 %, weil der dabei
entstehende Gasertrag ein Vielfaches desjenigen des Biogases ausmacht.
So wird aus Abfall wertvolle Energie gewonnen. TKW's sind eine
Weiterentwicklung von Biogasanlagen.
3. Blockheizkraftwerke (BHKW)
Blockheizkraftwerke (BHKW) sind modular aufgebaute Anlagen zur
Gewinnung elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am
Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird, aber auch Nutzwärme in
ein Nahwärmenetz einspeisen kann. Sie setzt dazu das Prinzip der
Kraft-Wärme-Kopplung ein. Als Antrieb für den Stromerzeuger können
Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel- oder Gasmotoren, aber auch
Gasturbinen oder Brennstoffzellen verwendet werden. Der höhere
Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination
von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert aus der Nutzung
der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung. Der
Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der
Anlagengröße, zwischen etwa 25 und 50 %. Durch die ortsnahe
Nutzung der Abwärme wird die eingesetzte Primärenergie aber
zu 80 bis über 90 % genutzt. Blockheizkraftwerke können so bis zu
40 % Primärenergie einsparen. Übliche BHKW-Module haben elektrische
Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf Megawatt. Unter 50 kW
spricht man auch von Mini-Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK),
unter 15 kW von Mikro-KWK. Mini- und Mikro-KWK wird in Ein-
und Mehrfamilienhäusern, Betrieben und im Siedlungsbau
verwendet. Die Kraft-Wärme-Kopplung wird ebenfalls in Heizkraftwerken
genutzt, dort typischerweise mit elektrischen Leistungen von einigen
hundert MW.
4. Strömungskraftwerke (SKW)
Bisher sind Strömungskraftwerke als Gezeitenkraftwerke bekannt.
Hierbei handelt es sich um "Windkraftwerke" unter Wasser. Die
kinetische Bewegungsenergie des Wassers wird zum Antrieb eines
Elektrogenerators (Dynamo-Prinzip) genutzt. Im Gegensatz zum
Gezeitenkraftwerk nutzt das Strömungskraftwerk die permanente
Strömung eines Flusses. Die Strömung kann mit Schaufelrädern
(Wassermühlen-Prinzip) oder Turbinen in Strom verwandelt werden.
Diese Energie steht dem Nutzer so lange zur Verfügung, wie eine
Strömung vorhanden ist. Nimmt man den Rhein als Beispiel, so
kann man rund um die Uhr über elektrischen Strom und somit auch
über Wärme oder Kälte verfügen.
C. Serviceleistungen
Für den Fall, dass Sie den Bau der Mastbecken nach dem
IRAS-System selbst durchführen wollen (z. B. in Betonbauweise),
liefern wir Ihnen die hierzu notwendige Planung sowie die IRAS-Einbauteile.
Mit der Auslieferung der IRAS erhalten Sie eine umfassende Einweisung
durch unsere Experten. Zudem steht ein ausführliches Betriebshandbuch
als CD zur Verfügung.
Neben dem Vertrieb der technischen Systeme, bieten wir Interessenten
sowie unseren Kunden folgende Dienstleistungen an:
- Kreislauf-Aquakultur-Seminare ("Fischzuchtführerschein")
- Machbarkeitsstudien
- Projektskizzen und Geschäftspläne (Businesspläne)
- Selbstkostenkalkulationen unterschiedlicher Fischarten (Excel)
- Anlagenplanung / Engineering
- Finanzierung und Förderung
- Marketing-Service
- Besatz- und Futterbeschaffung
- Systemüberwachung.